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Abschlussfeier Juli 2020

Freude über schöneren Pausenhof

 Quelle:       www.infranken.de    FT-Kronach

Umrahmt wurde die bunte Abschlussfeier von den Jungen und Mädchen aller Jahrgangsstufen, die dabei voller Stolz erstmals auch ihre neuen Schul-T-Shirts vorführten. Gemeinsam oder klassenweise ließen sie thematisch passende Lieder erklingen. Viel Applaus gab es auch für die Akkordeon-Gruppe unter Leitung von Markus Häßler vom Musikstudio Fröhlich. Der Viertklässler Lukas trug dabei solistisch das Abschiedslied "Au revoir" vor.                                                                             Fotos: Heike Schülein

Eine Wippe, ein neues Pausenhäuschen, zwei neue Fußballtore und dazu ein farbenfroher Zaun - großzügige Spenden der Firma Rösler CeramTec, der Ludwig-Heinz'schen Stiftung und der VR-Bank Oberfranken Mitte sorgen jetzt für noch mehr Pausenspaß an der Grundschule Tettau. Auch der engagierte Elternbeirat beteiligte sich finanziell, während der Bauhof der Gemeinde die Zaunlatten in Stiftform anfertigte. Bei der - aufgrund von Corona nur im kleineren Rahmen stattfindenden - Abschlussfeier wurde allen Sponsoren und Helfern herzlich gedankt

Für die Anschaffung neuer Spielgeräte hatten die Jungen und Mädchen eigene Vorschläge entwickelt, deren Umsetzbarkeit dann von den Lehrkräften und dem Elternbeirat besprochen wurde.

Ein echtes Highlight im Pausenhof stellt die neue viersitzige Wippe im hinteren Bereich dar. Zu verdanken ist dies Marietta Rösler, die der Schule schon seit jeher sehr verbunden ist. Bei einer Veranstaltung im November 2019 mit einem Vortrag über Alexander von Humboldt war auch die Firma Rösler CeramTec mit einer Ausstellung über die Geschichte des Porzellans vertreten und bot in diesem Zusammenhang geschmackvolle Tassen mit dem Motiv des Forschungsreisenden zum Kauf an. Marietta Rösler stellte nicht nur den Erlös von 500 Euro der Schule zur Verfügung, sondern verdoppelte diesen sogar. Von dem Geld schaffte sich die Schule eine viersitzige Wippe zum Preis von 1200 Euro an, wobei Marietta Rösler auch noch die übrigen 200 Euro übernahm und somit das Spielgerät komplett finanzierte.  

"Schon vor längerer Zeit war vor allem von den Kindern der offenen Ganztagsschule der Wunsch nach einer zweiten überdachten Sitzmöglichkeit aufgekommen", erläuterte Birgid Weiß. Gemeinsam einigte man sich auf ein weiteres "Pausenhäuschen". 750 Euro wurden hierfür - auf Initiative von Bürgermeister Peter Ebertsch - von der Ludwig-Heinz´schen Stiftung beigesteuert; weitere 400 Euro übernahm der Elternbeirat. Freuen dürften sich auch alle Fußballfans der Schule. Nachdem das Fußballtor arg in Mitleidenschaft gezogen war, wandte sich die Schule mit der Bitte um eine Spende an die Tettauer Filiale der VR-Bank Oberfranken Mitte. Nach zwei Tagen kam die Zusage über eine Spende von 500 Euro, was schließlich sogar für zwei neue Tore reichte.

"Die Kinder haben nun viel mehr Spielmöglichkeiten", würdigte die Rektorin. Zusammen mit den Kindern konnte sie sich aber noch über eine weitere große Aufwertung des Pausenhofs freuen, grenzt doch seit kurzem ein farbenfrohen Zaun den Schulbereich vom Parkplatz der Physiotherapie und des Pflegedienstes ab. Bereits Anfang des Schuljahres hatten sich Lehrer und Elternbeirat Gedanken gemacht, wie ein solcher kindgemäßer Zaun zur sichtbaren Trennung von Pausenhof und Parkplatz aussehen könnte. Dabei wollte man möglichst viel selbst gestalten. Man entschied sich für einen Holzzaun mit Latten in Form bunter Stifte. Dankenswerterweise sägten und frästen die Bauhofmitarbeiter mit ihrem Leiter Hartwig Ortmann fast 100 Latten in Stiftform zurecht. "Die Holzlatten sollten eigentlich beim Schulfest von den Kindern gemeinsam mit ihren Eltern bemalt werden", informierte Birgid Weiß. Da dieses aufgrund Corona nicht stattfinden konnte, musste eine andere Lösung her. So trafen sich die Lehrkräfte mehrmals, um die Latten abzukleben und zu streichen. Besonders der Hausmeister Rudi Petersam war jeden Tag unermüdlich im Einsatz, werkelte und strich. Trotz Corona habe man die Schulkinder, vor allem den Abschlussjahrgang, wenigstens ein bisschen mit einbeziehen wollen. Nachdem die Viertklässler vor den Pfingstferien wieder in die Schule durften, bemalte jeder von ihnen eine Latte mit farbenfrohen Mustern und Motiven. So entstand ein besonderer Blickfang.

Jede Menge Emotionen gab es bei der Verabschiedung der acht Viertklässler/innen, die ab dem kommenden Schuljahr "getrennte Wege" an verschiedenen Schulen gehen werden. Ebenfalls nur ungern lässt man die Lehrerin Katja Fiedler ziehen, wenngleich der Grund hierfür ein sehr schöner ist; wird doch deren Familie größer. Abschied nehmen hieß es auch von der Mitarbeiterin der OGTS, Claudia Lipfert, die acht Jahre für die Schule tätig war, sowie von der OGTS-Leiterin Beate Kaufmann. hs

Katja Fiedler Claudia Lipfert Beate Kaufmann